Startseite Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Heißluftfritteuse

Von „Darf Alufolie hinein?" bis „Wie viel Strom verbraucht das Gerät?" — hier stehen kompakte Antworten auf die Fragen, die vor und nach dem Kauf eines Airfryers am häufigsten auftauchen, sortiert nach Themenbereich.

Für vier Personen sollten es mindestens 6 l Fassungsvermögen sein; im Größen-Ratgeber reicht die empfohlene Spanne für diese Haushaltsgröße bis 10 l. Ein 6-l-Garkorb reicht laut den ausgewerteten Rezensionen für eine Beilage wie Pommes in einer Lage; für ein komplettes Hauptgericht zu viert wird es knapper, dann hilft ein größeres Gerät oder ein Doppelkorb-Gerät mit zwei Kammern. Im Vergleich lassen sich alle Geräte nach Haushaltsgröße filtern.

Ein Doppelkorb-Gerät hat zwei getrennte Kammern, in denen zwei Gerichte mit unterschiedlicher Temperatur und Garzeit gleichzeitig fertig werden — laut mehreren Rezensionen der eigentliche Alltagsvorteil. Für eine große Portion desselben Gerichts hilft die Trennung dagegen nicht: Laut einer Rezension muss eine Familienportion dann auf beide Schubladen verteilt werden. Wer meist ein Gericht in einem Durchgang gart, fährt mit einem großen Einzelkorb einfacher.

Für Alltagsportionen weitgehend, für Bleche nicht. Laut mehreren Rezensionen kommen Backofen und Pfanne nach dem Kauf deutlich seltener zum Einsatz, weil der kleine Garraum schneller auf Temperatur ist. Großformatige flache Speisen wie eine handelsübliche Fertigpizza passen laut einer Rezension aber nicht in einen 6-l-Garkorb — dafür bleibt der Backofen.

Die Geräte im Vergleich liegen laut Datenblatt zwischen 900 W und 2800 W, und die Leistung wächst mit dem Fassungsvermögen. Für kleine Garräume bis rund 3 l genügen 900 bis 1500 W, ab 6 l sollten es 1700 W und mehr sein, damit der volle Garraum zügig aufheizt. An schwach abgesicherten Anschlüssen — etwa auf dem Campingplatz — ist eine niedrige Leistungsaufnahme laut Rezensionen dagegen ein Vorteil.

„Dual Zone“ ist eine Herstellerbezeichnung für ein Doppelkorb-Gerät mit zwei getrennt regelbaren Garzonen. Eine Sync-Funktion sorgt laut Hersteller dafür, dass beide Zonen trotz unterschiedlicher Garzeiten gleichzeitig fertig werden; mehrere Rezensionen bestätigen das im Alltag. Bei einem Gerät im Vergleich lässt sich der Trenner herausnehmen, sodass aus zwei Zonen ein großer Garraum wird.

Zwingend ist es nicht, es verkürzt aber die Garzeit und verbessert die Bräunung. Der Garraum ist klein und deshalb in etwa drei Minuten auf Temperatur. Tiefkühlware können Sie direkt einlegen; bei Fleisch und Backwaren lohnen sich zwei bis drei Minuten Vorlauf.

Ja, ohne Auftauen. Pommes, Nuggets und ähnliche Tiefkühlware werden laut mehreren Rezensionen gleichmäßig knusprig, meist ohne zusätzliches Öl — sie ist in der Regel vorfrittiert. Verteilen Sie die Ware in einer Lage und schütteln Sie den Garkorb nach etwa der halben Garzeit einmal durch.

Ja. Schneiden Sie die Kartoffeln in gleichmäßige Stäbchen, wässern Sie sie rund 30 Minuten und tupfen Sie sie danach trocken — sonst kleben sie zusammen. Ein Esslöffel Öl je Portion genügt, gegart wird bei 180 bis 200 °C mit einmaligem Durchschütteln.

Laut den ausgewerteten Rezensionen vor allem Hähnchenteile, Frikadellen, Gemüse, Backwaren und aufgewärmte Reste. Die Geräte im Vergleich decken laut Hersteller je nach Modell vier bis zwölf Funktionen ab, darunter Backen, Rösten, Grillen, Dörren und Aufwärmen. Den Drehspieß der Geräte in Ofen-Bauform nutzen die Rezensionen vor allem für ganze Hähnchen.

Ja, mit zwei Einschränkungen: Die Folie darf die Heizwendel nicht berühren und die Luftöffnungen im Garkorb nicht abdecken — sonst zirkuliert die Heißluft nicht mehr und nichts wird knusprig. Legen Sie sie nie leer ein, sondern immer mit Gargut beschwert. Bei sauren Speisen wie Tomaten oder Zitrusfrüchten verwenden Sie besser Backpapier.

Nötig ist es nicht — die Antihaftbeschichtung reicht laut den ausgewerteten Rezensionen für die meisten Gerichte. Es erleichtert die Reinigung bei mariniertem oder stark klebendem Gargut. Verwenden Sie gelochtes Papier in Größe des Garkorbs und legen Sie es nie ohne Gargut ein, weil es sonst nach oben gewirbelt wird.

Bei den meisten Geräten im Vergleich ja: Garkorb und Einsätze sind laut Hersteller spülmaschinengeeignet. Bei zwei Geräten führt das Datenblatt das Gegenteil: Bei einem davon empfiehlt auch eine Rezension Handwäsche, um die Antihaftbeschichtung zu schonen; beim anderen widersprechen sich Datenblatt und Hersteller-Angabe. Prüfen Sie die Angabe vor dem Kauf, wenn Ihnen dieser Punkt wichtig ist.

Mit warmem Wasser, Spülmittel und einem weichen Schwamm — keine Scheuermilch, keine Stahlwolle, kein Metallbesteck im Garkorb. Angetrocknete Reste lösen sich laut mehreren Rezensionen, wenn der Korb vorher kurz einweicht. Lassen Sie das Gerät vor dem Reinigen abkühlen und setzen Sie den Korb erst trocken wieder ein.

Das berichten mehrere Rezensionen, und es ist bei neuen Geräten üblich: Fertigungsrückstände an Heizwendel und Gehäuse verbrennen in den ersten Durchgängen. Lassen Sie das Gerät ein- bis zweimal leer bei Höchsttemperatur laufen und lüften Sie dabei — laut einer Rezension war der Geruch danach vollständig verschwunden. Hält er darüber hinaus an, ist das ein Reklamationsgrund.

Das ergibt sich aus Leistung und Laufzeit: Ein Gerät mit 1700 W braucht in 20 Minuten rund 0,57 kWh, bei einem Strompreis von 35 Cent je kWh also etwa 20 Cent je Durchgang. Die Geräte im Vergleich liegen laut Datenblatt zwischen 900 W und 2800 W. Der Vorteil gegenüber dem Backofen liegt weniger an der Leistung als am kleinen Garraum und der kurzen Aufheizzeit. Die Rechnung nach Leistungsklasse steht im Ratgeber zum Stromverbrauch.

Die Herstellerangaben im Vergleich liegen bei unter 48 dB(A) und unter 53 dB(A); mehrere Rezensionen vergleichen das Betriebsgeräusch mit einer kräftigen Dunstabzugshaube. Störender als das Gebläse sind laut mehreren Rezensionen zu einem der Geräte im Vergleich die Signaltöne — Tastenton und Programmende werden dort ausdrücklich als zu laut beschrieben. Wer in einer offenen Küche kocht, sollte darauf achten.

Belastbare Herstellerangaben dazu gibt es nicht, die ausgewerteten Rezensionen reichen aber weit: Mehrere beschreiben nahezu täglichen Einsatz über rund eineinhalb Jahre ohne Ausfall, eine Rezension nennt ein älteres Vorgängergerät derselben Marke nach etwa zehn Jahren. Der Punkt, an dem Verschleiß in den Rezensionen am ehesten auftaucht, ist die Antihaftbeschichtung im Garkorb.

Ein Esslöffel je Portion genügt für Kartoffelspalten oder Gemüse, Tiefkühlware braucht meist gar keines. Laut mehreren Rezensionen werden die Ergebnisse auch mit sehr wenig Öl knusprig. Ölfrei ist das Verfahren damit nicht — der Unterschied zur Fritteuse, die literweise Fett braucht, ist aber deutlich.

Für dieselbe Portion Pommes braucht das Gerät deutlich weniger Öl als eine Fritteuse — das spart Fett und damit Kalorien. Wie viel, hängt allein daran, wie viel Öl Sie zugeben: Ein Esslöffel bringt rund 90 Kilokalorien mit. Das Gargut selbst wird durch die Zubereitung nicht kalorienärmer.

Ja, wie bei jedem trockenen Garverfahren ab etwa 120 °C. Die amtliche Empfehlung lautet „vergolden statt verkohlen“: Garen Sie stärkehaltige Lebensmittel wie Pommes goldgelb statt dunkelbraun und bleiben Sie eher bei 180 °C als bei 200 °C. Kartoffeln lagern Sie besser nicht im Kühlschrank — unter 8 °C bildet sich mehr Zucker, was die Acrylamidbildung begünstigt.

Ausführlicher nachlesen

Manche Fragen brauchen mehr als drei Sätze. Diese Seiten gehen in die Tiefe: